Watchdog

 

 

 

 

 

 

Das Problem

Irgendetwas lässt den Server einfrieren. Beim Versuch in den suspend zu gehen, bleibt die Machine einfach stehen. Nicht immer, eher selten. Aber lästig: passiert das am ersten Tag des Urlaubs, gibt es in der Zeit halt keine Aufnahmen. Und die Kiste zieht dann den vollen Strom. Fürs Nichtstun.

Klar wäre es schön, die Ursache zu finden. Bis dahin gibt es halt den Watchdog.

Die Lösung

Sie naht (nach langem Warten) in Form der FRITZ!DECT 200. Die Steckdose lässt sich über die Fritzbox schalten und der aktuelle Stromverbrauch abfragen:

fritz30 Watt für einen ordentlichen Dual-Core mit DVB-T und DVB-S2 Empfängern und 7 Platten ist doch nicht schlecht?

Damit konnte ich das Problem lösen: Zieht der Server über eine gewisse Zeit ordentlich Strom und lässt sich dabei nicht anpingen – dann ist er halt tot und wird rebootet. Die Skripte dazu habe ich auf https://github.com/valpo/fritzbox gepackt.

Der aufmerksame Leser wird es gemerkt haben: die verschlüsselten Platten überstehen das natürlich nicht, will heissen die sind ja nach einem Reboot nicht automatisch wieder da. Also musste ich den VDR auf eine neue Platte packen. Für TV-Aufnahmen brauche ich auch nicht unbedingt Verschlüsselung.

Das Ganze läuft seit 2 Wochen problemlos. Bin ja auf den nächsten Urlaub gespannt…

VDR streaming

Mit dem streamdev plugin kann der VDR auch streamen, damit kann man Fernsehen wo immer man will – solange man irgendwie Zugriff aufs Netz hat. Leider nur theoretisch: einen passenden Client für Android habe ich noch nicht gefunden. VLC auf dem PC funktioniert wunderbar, unter der URL http://:3000/TS/ kann man sich den Stream holen. Eine Liste aller channels findet sich unter http://:3000/channels.html.

VLC für Android funktioniert leider noch nicht nicht, dabei wäre das gerade fürs Tablet wunderbar.

VDR logging

In der default Einstellung spammed der VDR das syslog voll. Das gefiel mir gar nicht, also habe ich (diesem Thread im VDR-Portal folgend) das Log des VDR in eine eigene Datei umgeleitet. Dazu wird einfach an zwei Stellen geschraubt:

Im Verzeichnis /etc/rsyslog.d legen wir eine Datei 30-vdr.conf mit folgenden Inhalt an:

# vdr messages to vdr.log
local6.* -/var/log/vdr.log
local6.* ~

Und in der /etc/default/vdr ändern wir diese Zeile:

OPTIONS="-w 0 --log=2.6"

Danach noch vdr und rsyslogd neu starten und die Ausgaben (des wirklich sehr gesprächigen vdr) sollten in /var/log/vdr.log landen.

Tut es jedenfalls bei mir unter Ubuntu 12.04LTS und VDR 1.7yadr.